Basis Kurs erfolgreich absolviert

„Denke an die Technik und vergesse das Lächeln nicht”!

Am Anfang wurden die Formalitäten geregelt, ich lernte die Gruppe kennen und bekam einiges an Ausrüstung an und in die Hand. Dabei wurden die ersten Grundlagen geklärt. Mit der Hausaufgabe eine Fingerschlinge zu üben, ging es dann erstmal nach Hause.

Am nächsten Tag ging es mit der Theorie weiter und dem Leitsatz: “Es geht nicht ums Gold, sondern nur um die Technik“.1a

Was ist der BC Ismaning, Sicherheitsregeln, welche Bogenarten gibt’s, wie ist der Ablauf eines kompletten Schusses, Zubehör und wie dieses verwendet wird usw… Durch persönliche Erfahrungsberichte, Anschauungsmaterial (Wurfarme, Mittelstücke, Checker, Button, Pfeile u.v.m.) und Videomaterial wurde dies anschaulich vermittelt. Vor allem auf unnötige Verhaltensweisen wurden wir mehrfach im Laufe der Tage aufmerksam gemacht mit: „Spart es euch, ist sehr uncool.“

Wem während dieser Phase bereits der Kopf rauschte, konnte zur Beruhigung Kaffee und Nervennahrung während der Pausen zu sich nehmen.

Nach der Theorie kam es zur Praxis. Nun hieß es Aufwärmen mit dem Theraband und ich kam nun langsam ins Schwitzen. Anschließend wurden Probeschüsse mit dem Band gemacht und die Technik seitens der Kursleiter korrigiert.

10Dann ging es an die Startlinie mit Bogen und Pfeil – immer mit Blick auf die Ampel und Augenmerk auf die Technik. Es gab keine Zielscheibe auf die geschossen werden sollte, sondern eine große Schaumstoffscheibe. Meine ersten Schüsse gingen über die Scheibe, dies war kein Problem – es geht nur um die Technik. Der Zehner wird in der Vorspannung gesetzt (wie beruhigend). Daher hieß es immer wieder: „Anker setzen, Schulter unten lassen, Arm hoch, wo ist deine Nasenspitze, Körperspannung und vergiss das Trinken nicht…“

Wie aus dem nichts, war der Tag dann auch schon vorbei und wer Zeit und Lust hatte, ging zum gemeinsamen Abendessen.

Am letzten Tag stand auf den Programm Schießen, Schießen, dann Schießen, Schießen und zum Schluss Schießen.

Bevor es los ging wurden die Sicherheitsregeln abgefragt und der Ablauf des kompletten Schusses wiederholt bzw. besprochen sowie offene Fragen beantwortet.

Nach dem Aufwärmen wurden dann einige Pfeile gelöst und die Technik wiederholt und verbessert. Mit geschlossen Augen schießen, ein Gefühl für sich bekommen, nach dem Schuss nicht Kopfschütteln, nachhalten. Pfeile holen und lächeln. Dann wurde der Schwierigkeitsgrad erhöht und das Zielschießen ohne und später mit Visier geübt.

Immer wieder wurde sich ausgetauscht über Technik, das bewusste Achten auf sich selbst (Trinkpausen und Reflexion).

Zum Abschluss gab es ein Luftballonschießen auf verschiedene Entfernungen und zur Belohnung leckere Krapfen.

Somit bleibt mir nur noch zu sagen: „Danke an alle für dieses Wochenende. Wir sehen uns sowie Alle ins Gold.“

Nicole Trester

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