Trainingsaustausch mit den Isarauschützen

1. Pinguine
Am Samstag den 03. März waren wir, die BCI-Jugend, im Rahmen eines Austauschs bei den Isarau-Schützen zu Gast. Nachdem wir pünktlich dort angekommen waren staunten wir erst einmal nicht schlecht, weil unsere Gastgeber einen großen Teich inklusive Fische auf ihrem Gelände haben. Allerdings waren wir dann doch enttäuscht, als sie uns erklärten, dass man darin nicht schwimmen kann. Nach dem Betreten des Schützenheims, zeigten uns unsere Gastgeber zuerst den für uns mit 10m doch ungewohnt kurzen Schießstand und einen geübten Schützen. Dann ging es für uns auch schon richtig los. Wir bekamen zum Schutz dicke Handschuhe und eine etwas steife Jacke, in der wir uns wie Pinguine fühlten. Man könnte vergleichsweise sagen, dass wir uns wie Kaiserpinguine an Land fühlten, während unsere Gastgeber, die diese Ausrüstung gewohnt sind, sich jedoch eher wie die Pinguine aus Madagaskar bewegten. Das zeigte sich im Laufe des Nachmittags dann auch bei den Schießergebnissen … (MS)

2. Australien
Nachdem wir also mit passender Kleidung ausgestattet waren, ging es gleich zur Sache und die Jugend der Isarau Schützen brachte uns den Umgang mit den Gewehren bei. Hier zeigte sich bei den Ergebnissen, wer schon etwas Erfahrung, zum Beispiel auf der Wiesn, damit gesammelt hatte. Weiter ging’s mit dem Pistolenschießen, welches wesentlich schwerer fiel, da man nur einen Arm zur Stabilisation hatte. Dementsprechend war auch die Trefferquote und man merkte, dass manch einer lieber in Australien in der Sonne gelegen hätte. (TM)

3. Südafrika
Nach den anstrengenden ersten Kontakten mit dem Schießbetrieb, konnten wir unsere Kräfte bei Würstchen und Brot wieder regenerieren, wobei Dank an die Köchinnen des Schützenvereins auszusprechen ist. Auf einer Großleinwand konnten wir die großen Leistungen im professionellen Biathlon bewundern. Die Schieß- und Laufleistungen von Magdalena Neuner brachten uns ins Staunen, die nicht minder zu beachtenden Leistungen anderer Teilnehmer machten uns dennoch Mut, auch mal daneben zu schießen. Dies zeigte sich vor allem in beim Auftragen des Ketchups, wo durch falsche Laufeinstellungen der Flasche das Tomatenfluid statt auf den Teller, einige Male über den Tisch verteilt bis nach Südafrika geschossen wurde. Nach dem letztendlich doch noch mit Würzsoße verfeinertem Essen machten wir uns mit neuem Mut wieder auf zum Glücksschießen. (AK)

4. Dinosaurier
Gestärkt durch das Mittagessen trat die BCI Jugend mit Andi und Harry als Unterstützung zum Glücksschießen an, die anwesende Jugend der Isarau-Schützen beteiligte sich. Das Ziel in 10 Metern Entfernung war eine ca. 12×12 cm große Schießauflage. Die Zahlen 1 – 9 waren in den insgesamt 100 kleinen Quadraten zufällig angeordnet. Drei Schüsse sollten mit dem Luftdruckgewehr, drei weitere Schüsse mit der Pistole abgegeben werden. Da nicht alle BCI’ler gleich trafen, wurde solange weiter geschossen, bis der Karton insgesamt 6 kleine Löcher hatte. Dies dauerte bei dem ein oder anderen ein wenig länger … Schließlich wurde es spannend, die Punkte der einzelnen Schüsse wurden zusammengezählt. Platz 1 und Platz 2 gingen an Harry bzw. Andi, die Dinosaurier unter den Teilnehmern. (NF)

5. Futurama
Während wir anschließend noch einige Zeit frei schießen konnten – hierbei kam es zu einigen sehr spannenden Wettkämpfen zwischen Mitgliedern des BCI und der Isarauschützen – rückte der Zeitpunkt des Abschieds immer näher. Teils wurde versucht diesen noch hinauszuzögern, indem man sich auf der Toilette verschanzte. Doch letztendlich half alles nicht und auch dieses für uns ungewohnte Schießtraining war beendet.
Noch einmal ausdrücklich bedanken wollen wir uns bei allen, die diesen Austausch organisiert und durchgeführt haben, insbesondere bei Felix und Bernhard von den Isarauschützen, sowie unseren Trainern Andi und Walter. Es hat uns allen viel Spaß gemacht und wir würden uns sehr freuen, wenn dieser Austausch in the futur-a-mal wiederholt werden würde. (JR)

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