Annahmen zum Ersatz
Punkt 1: Unsere Überlegung ist, dass wir die Scheibenkammer an sich, als Anschluss an die Hütte nicht benötigen. Der Inhalt, wie Pavillons, Bogenablagen, Event-Zubehör, Grill etc. kann weitgehend in den zweiten Container, sobald die dortigen Möbel in die neue Hütte geräumt wurden. Lediglich Trainingszubehör, wie die Auflagen etc. sollten wir im Schießbereich unterbringen. Dafür läßt sich sicherlich eine Lösung finden.
Punkt 2: Über kurz oder lang werden die beiden Toiletten ebenfalls baufällig werden, zumal eine neue Abwasserlösung auch Veränderungen bringen wird. Also macht es Sinn, die Toiletten gleich in die neue Hütte mit einzuplanen. Dabei sollte auch eine barrierefreie Toilette berücksichtigt werden. Die Toiletten sollten keinen Zugang zum Innenbereich der Hütte haben.
Punkt 3: Wegen der Größe des Innenraums haben wir etwas recherchiert und sind auf folgende Masse gekommen: Fläche für Meetings mit 18 Personen etwa 27 m², Fläche für Küche zur Essensausgabe etwa 4-8m². Eine echte Kochküche werden wir nicht benötigen, es werden weiterhin nur kleine Zubereitungen, Aufwärmen, Portionieren und die Ausgabe stattfinden. Der Küchenbereich sollte eindeutig vom Meetingbereich getrennt sein, einen eigenen Eingang besitzen und ein Fenster für die Essensausgabe. Beim Zugang zum Meetingbereich sollte die Küche nicht durchquert werden.
Punkt 4: Die Terasse sollte möglichst groß sein und an zwei Seiten der Hütte angebaut sein (so, wie jetzt auch). Sie braucht eine großzügige stabile Überdachung und einen trockenen Fußboden. Ein Betonfundament ist für die Terasse nicht notwendig. Die Terasse und ihre Überdachung muss nicht zwingend Bestandteil des Hüttenbausatzes sein, sondern wir können sie auch getrennt in Eigenleistung aufbauen.
Punkt 5: Für den Aufbau der Hütte ist zwingend ein ordentliches Betonfundament vorzusehen. Nur so können wir die konstruktiven Feuchtigkeitsprobleme der jetzigen Hütte vermeiden. Das Fundament sollte weitgehend die Position der alten Hütte einnehmen. Damit erreichen wir den Status eines Ersatzbaus und können die Position des Stromkastens und der Abwasserverrohrung weiterverwenden.
Punkt 6: Die üblichen Hüttenbausätze haben als Bedachung immer Dachpappe vorgesehen. Das würde ich durch Belattung und Nutzung unserer alten Biberschwanzschindeln verbessern. Schindeln müssen auf Nutzbarkeit geprüft werden! Eine reine Deckung durch die Schindeln ist nicht geeignet, weil die Dachneigung zu flach ist. Eine Deckung mit Standard-Dachplatten (Frankfurter Pfanne) ist möglich. Eventuell lassen sich gebrauchte Dachziegel organisieren.
