Fackelturnier in Scheyern oder auch Eine Muh, eine Mäh, eine Tätärätätä
Die Abende werden wieder kürzer, es wird früher dunkel, somit die perfekte Zeit für ein Fackelturnier und auch die perfekte Zeit für einige von uns sieben Teilnehmern, an ihrem ersten Turnier außerhalb des Vereins teilzunehmen. Dementsprechend war schon im Vorfeld die Aufregung zu spüren, es wurden fleißig Infos und Tipps ausgetauscht, um gut vorbereitet am 05.September nach Scheyern zu fahren. Das Wetter zeigte sich trotz großer Zweifel am Morgen noch von seiner schönsten Seite und so konnten wir bei strahlendem Sonnenschein all unser Equipment in Ruhe aufbauen.

Nach der Startnummernausgabe und kurzer Begrüßung ging es auch schon los mit den ersten Probepfeilen. Jeder versuchte konzentriert, sich auf den kommenden Durchgang einzustimmen, was in der entspannten Turnieratmosphäre bei allen auch super funktionierte.
Doch bereits nach den ersten Pfeilen legte sich die Nervosität, alle wurden von der allgemeinen guten Stimmung angesteckt und der erste Durchgang, noch im Hellen, konnte starten. Der Spaß kam auch im Durchgang nicht zu kurz, zwischen den Passen blieb genug Zeit, sich mit den Mitschützen auszutauschen, Pfeile zu bewundern, zu lachen und zu tanzen(Grüße gehen raus nach Langenpreising, Forstenried und den PSV München) und ehe man sich‘s versah, waren die ersten 30 Pfeile schon durch.
Wir waren alle durchweg zufrieden mit den Zwischenergebnissen und für manch einen hätte es durchaus auch das Endergebnis bleiben können. Zur Pause machten wir es uns unter unserem Pavillon gemütlich. Kulinarisch wurden wir mit phänomenalen pulled pork Burgern versorgt und unsere liebe Andrea überraschte uns alle mit einem Apfelkuchen zum Nachtisch. Dann wurde für die Dunkelheit aufgerüstet – Knicklichter wurde an den möglichsten und unmöglichsten Stellen befestigt, um vielleicht noch ein kleines bisschen Helligkeit für später zu erzeugen und auch um auf dem Feld zumindest ein bisschen erkannt zu werden. Der zweite Durchgang im Fackelschein war dann tatsächlich sehr ungewohnt, gerade für die, die das zum ersten Mal gemacht haben. Man sieht nicht mehr wirklich alles, der Sehnenschatten ist nicht mal mehr ein Schatten und richtig einnocken wird auf einmal zur größten Herausforderung. Aber trotz dieser Schwierigkeiten blieb die gute Laune bei allen, auch wenn die Ringzahl in diesem Durchgang etwas geringer ausfiel und dafür die Pfeilsuchen ausgedehnter wurden.

Am Schluss waren alle mit ihrer Leistung zufrieden, wir durften noch als Gastgeschenk ein kleines 5l Fass der ortsansässigen Brauerei mit nach Hause nehmen, das beim nächsten gemeinsamen Grillen sicherlich geleert wird. Vielen Dank an den Schützenverein Scheyern für die Ausrichtung und Organisation – wir sehen uns bestimmt nächstes Jahr wieder!





