Das Feuer des BCI ist neu entfacht!

Vor gut einem Jahr hat Fabian den Vorschlag gemacht, die baufällige Feuerstelle durch einen neuen Feuerplatz zu ersetzen. Sein Plan hatte mehrere Absichten:

die Unfallgefahr durch Beseitigen der Stolperstellen zu reduzieren,

das Brandausbreitungsrisiko durch Verkleinerung des Feuers zu reduzieren,

den Wandel der alten Feuergrube zu einem Müllabladeplatz zu beenden,

diesen zentralen Platz (und damit auch den gesamten BCI-Bogensportplatz) optisch zu verschönern und aufzuwerten,

um letztlich diesen zentralen Platz für die Bedeutung des geselligen Beisammenseins zu betonen.

Wie in jedem Verein gab es zu diesem Vorhaben anfangs zahlreiche Einwände, Hemmungen und die altbewährte Hinausschieberitis: „De oide geht doch no.“, „Wos des kost!“, „Derfan mia des überhaupts?“, „A dritts Klo wär wichtiga!“, „Für sowas hab i koa Zeit. I bin froh, wenn i Zeit hab zum Bongschießn.“, „Aber das ist doch schädlich für das Klima!“, „Und wo vabrenna ma dann unsre Auflang?“.20180714_210552

Der Plan schien zunächst so gut wie gescheitert. Aber mit Geduld (oder war es Dickfelligkeit?) und gutem Zureden (oder war es gutes Weghören?) reifte der Plan dennoch weiter und so wurde die neue Feuerstelle rechtzeitig zum Sommerfest 2018 fertig. Respekt!

Der Respekt und der Dank des Vereins gilt vor allem folgenden MitgliederInnen wegen ihres wirklich aufopfernden Engagements und ihrer individuellen Stärken:

Fabian und Nicole, die viele Probleme mit einem energischen Augenrollen wegrollten,

Stefan und Claudia, auf deren Rücken man jede Menge Zufuhren und Abfuhren abladen konnte („Du Stefan, ich kann leider nicht kommen, weil ich nicht kommen kann.“, „Stefan, Du musst aber noch – achso, Du bist ja schon fertig!“)

Fa. Martin & Söhne (Egal, ob Pfeifentabakrauch, Flex-Staub oder Zementstaub: der Chef und die Mitarbeiter dieser Firma atmen alles tief ein, so dass sich die Verschmutzung des Platzes in Grenzen hielt.)

Jakob (wenig Worte, aber dafür viel Arbeit)

Uli und Familie (Schade, dass die Familie nur aus vier Personen besteht)

Kerstin und Christoph (Oh Kerstin, alleine wegen Deines superleckeren Eintopfs und Zwiebelkuchens hat sich alle Mitarbeit gelohnt! Oh Christian, wegen Deines allzu sorglosen Umgangs mit Deinen Bandscheiben sprechen wir uns wieder, wenn Du mal so alt bist, wie ich jetzt!)

Kathi und Nicki (Das ist sehr löblich, die Nach-Flitterwochen auf der Baustelle zu verbringen!)

Claudia, Bernhard und vor allem ihr einjähriger Krone-Prinz Otto zeigten uns, wie man souverän mit Schaufel und Schubkarre umgeht,

Andi, Michi und Sepp arbeiteten absichtlich still und leise, damit die Wirkung der zuvor genannten Personen besser zur Geltung kommen konnte.

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Daneben gab es dankenswerterweise noch mehrere Helfer und Helferinnen, die als Handlanger mitarbeiteten, wie z.B. den Autor (der vielleicht eher als Handkurzer hinlangte). A propos Autor: Bei allem Respekt gegenüber den o.g. Personen, die unter Blut, Schweiß und Tränen geschuftet haben – der Autor war der einzige, der sich um das echt wirklich eigentlich Wichtigste gekümmert hat, denn: Was nützt die schönste Feuerstelle, die glänzendste Feuerschale, das feurigste Streichholz, wenn, ja wenn kein Brennholz da ist. Deshalb hat der Autor die verantwortungsvolle Aufgabe übernommen, das verstreut vorhandene Brennholz fein säuberlich nach Größe, Farbe und Niesreiz zu sortieren und unter dem Verandadach neu zu stapeln, damit der großartige, historische und weihevolle Moment am Abend des Sommerfestes des BCI am 14. Juli 2018 endlich vollbracht werden konnte: Das erste Anzünden des wiederentfachten BCI-Feuers! Was für ein Augenblick! Was für eine wunderschöne Stimmung!

Damit der BCI diesen schönen Augenblick auch weiterhin genießen kann (nicht in trauter Runde, sondern in trautem Viereck), wird Rudi Kopp noch die Stahl-Unterbauten für die neuen Holzbänke bauen. Doris hat inzwischen die neue blaue Papiertonne besorgt, damit auch die „Auflang“ sauber entsorgt werden können. Und für die noch fälligen Nacharbeiten (Kies, Sand, Erde, Gras) ist noch genügend ISMANINGER (Helles oder Weißbier der neuen Ismaninger Brauereigenossenschaft) übrig geblieben.

Zusammenfassung und Fazit: Die neue Feuerstelle ist ein vorbildliches Beispiel für Initiative, Fleiß und Zusammenarbeit zum Wohle Aller! Darauf kann / darf / muss der BCI stolz sein!

Danke dafür!

Rudolf Kreutzer